3D Metalldruck

Wir sind Ihre Spezialisten für die Konstruktion, Entwicklung und Fertigung komplexer Geometrien im 3D Metalldruck. Dank unserer über 10jährigen Erfahrung im Umgang mit additiven Fertigungsverfahren beraten wir Sie fachkundig und unterstützen Sie ganzheitlich von der Idee bis zum fertigen Produkt.

Mit unserem generativen Laserschmelzverfahren (LaserCusing®) bieten wir Ihnen eine werkzeuglose und topologieoptimierte Herstellung auch komplexer Objekte aus vielfältigen Metallwerkstoffen. Das spart Material, Gewicht, Zeit und Ihnen bares Geld.

Unsere Kollektion eigener, hochwertiger Produkte aus 3D Metalldruck finden Sie unter edelschmied.design.

Materialien

Für den Druck Ihrer individuellen Metallelemente kommen spezielle Pulverwerkstoffe zum Einsatz. So verwenden wir beispielsweise Stahl-, Aluminium- und Titanpulver, die gezielt für den 3D Metalldruck entwickelt und in ihrer Zusammensetzung und Beschaffenheit auf das Verfahren abgestimmt wurden.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern hinsichtlich der Wahl des richtigen Materials und der Machbarkeit Ihrer Anforderungen.

Unsere Materialien in der Übersicht

Stahlwerkstoffe

Edelstahl 1.4404
Pulverwerkstoff zur Herstellung von säure- und rostbeständigen Bauteilen oder Werkzeugkomponenten für Vorserienwerkzeuge.

Warmarbeitsstahl 1.2709
Pulverwerkstoff zur Herstellung von Bauteilen sowie Werkzeugkomponenten für das Serienspritzgießen.

Leichtbau- und Hochtemperaturwerkstoffe

Aluminium Aluminiumlegierung: AlSi10Mg
Pulverwerkstoff, der bei hoher mechanischer und dynamischer Belastung einsetzbar ist und sich somit optimal für den Bau von technischen Prototypen oder Kleinserien aus Aluminium eignet.

Titanlegierung TiAl6V4
Pulverwerkstoff zur Herstellung von Leichtbauteilen und medizintechnischen Implantaten.

Reintitan Gd2 3.7035
Pulverwerkstoff zur Herstellung von medizintechnischen Implantaten.

Weitere Materialien auf Anfrage.

Verfahren

Mithilfe unserer 3D Metalldruck Technologie LaserCusing® können wir in Ihrem Auftrag auch Bauteile mit komplexer Geometrie werkzeuglos in einem Arbeitsgang und mit 100%iger Bauteildichte herstellen.

Unser generatives Schmelzverfahren ermöglicht es, Topologie optimiert zu fertigen und vielfältige Funktionen direkt zu integrieren. Auch die Möglichkeit der Hybridbauweise spricht für diese Art der generativen Fertigung.

Download Datenblatt zum 3D Metalldruck Verfahren

Unser Verfahren im Detail

Definition

3D Metalldruck ist ein generatives Schmelzverfahren auf Basis der LaserCUSING® Technologie. Der Begriff CUSING® setzt sich aus dem Herstellernamen „Concept Laser“ und dem englischen Wort „fusing“ (schmelzen) zusammen.

Vorteile

Prozess

1. Zustellen
Fördern von Pulver in das Beschichtersystem.

2. Beschichten
Absenken der Bauplattform und Aufbringen einer Pulverschicht mit definierter Dicke.

3. Belichten
Verschmelzen der innen liegenden Flächenbereiche und der Bauteilkontur.

Anwendungen

Dank unserer über 10-jährigen Erfahrung im 3D Metalldruck können wir Ihnen eine große Vielzahl an Anwendungs-möglichkeiten bieten. Ob passgenaue Werkzeugteile, Werkzeugeinsätze mit integrierten Kühlkanälen oder Funktionsbauteilen in Rein- oder Hybridbauweise, Ihre Anforderungen bestimmen unsere Lösung.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern hinsichtlich der Wahl des richtigen Fertigungsverfahrens und übernehmen für Sie Konstruktionsanpassungen für die Herstellung im 3D Metalldruck.

Mögliche Anwendungen in der Übersicht

Einsätze und Losteile für Versuchswerkzeuge

Infolge der werkzeuglosen Fertigung und dem Wegfall der NC-Programmierung können wir wesentlich kürzere Durchlaufzeiten der Bauteile realisieren. Dadurch bieten wir Ihnen ebenso kürzere Fertigungszyklen, auch bei etwaiger Geometrieveränderung.

Formeinsätze für Serienwerkzeuge mit Kühlkanälen

Mittels unseres 3D Metalldruck Verfahrens können wir die Temperierkanäle bei beliebiger Variation des Querschnitts und der Kanalform frei an die Werkzeugkontur anpassen. Der konturnahe Verlauf gewährleistet eine optimale Temperaturführung an der Fasson, was eine erhebliche Reduzierung der Zykluszeit mit sich bringt.

Formteile in Hybridbauweise

Bei den so genannten Hybridteilen wird auf einen vorgefertigten Grundkörper die formgebende Restgeometrie inklusive Temperierkanal mittels 3D Metalldruck „aufgeschweißt“. Die wirtschaftliche Kombination zwischen konventionellen und generativen Fertigungsmethoden sichert eine erhebliche Reduzierung der Fertigungszeit und -kosten.

Ein weiterer Mehrwert liegt in der Reparatur, indem lediglich die verschlissenen Bereiche abgetragen und erneut generiert werden müssen.

Funktionsbauteile

Durch die Verwendung von Originalmaterialien stellen die im Schmelzverfahren gefertigten Endprodukte in Stahl oder Leichtmetall mechanisch und dynamisch aussagekräftige Bauteile dar. Die werkzeuglose Fertigung gewährleistet auch bei etwaiger Geometrieveränderung kurze Fertigungszyklen und es bedarf es nur einer geringen Nacharbeit, wie beispielsweise dem Mikrostrahlen, um ein einsatzfähiges Bauteil zu erhalten. Damit eignet sich unser 3D Metalldruck besonders auch als eine Fertigungsmethode für Kleinserien (RM) und Prototypen (RP).

Maximale Gestaltungsfreiheit

Computergestützter Designprozess

Individuelle Geometrien

CAD gesteuerter Druckprozess

Alles aus einer Hand

Vielfältige Oberflächenbearbeitung

Große Veredlungskompetenz

Mattes bis hochglänzendes Finish

Lückenlose Fertigung

Einzelteile bis Bauteilsätze möglich

Häufige Fragen

Häufige Fragen zum Verfahren

1. Welche Werkstoffe können gehärtet werden?

Alle angebotenen Warmarbeitsstähle können durch einen Auslagerungsprozess gehärtet werden.
Ebenso bei den Titanwerkstoffen lässt sich der Härtegrad durch eine Wärmebehandlung erhöhen.

2. Wie erfolgt die Wärmebehandlung?

Die Wärmebehandlung des gesamten Bauteils erfolgt im Anschluss an den Bauprozess in einem elektrisch beheizten Umluftofen (Tmax = 650°C) nach einem vorgegebenen materialabhängigen Zeit-Temperaturverlauf.

3. Welche Schutzgase kommen zum Einsatz?

Der gesamte Fertigungsprozess verläuft unter inerter Atmosphäre. Hierfür werden je nach Material die Schutzgase Stickstoff bzw. Argon verwendet.

4. Wie erfolgt die Wärmebehandlung bei Hybridteilen?

Bei Verwendung identischer Werkstoffe für Unterbau und dem additiv gefertigten Teil wird die Wärmebehandlung des gesamten Bauteils standardmäßig im Anschluss an den Bauprozess durchgeführt.
Unterbau härten und anlassen
Oberteil additive fertigen
gesamtes Teil auslagern

5. Was muss ich bei den 3D-Daten für die Fertigung eines Hybridteils beachten?

Für die Fertigung eines Hybridteils sollten die 3D-Daten des Unterbaus sowie des zu generierenden Aufbaus mit einem Aufmaß (0,3 – 0,5 mm) versehen werden. Dies ist damit begründet, dass im Nachgang eine Komplettüberarbeitung des Bauteils erfolgen sollte, um gleiche Oberflächenkennwerte zu erhalten und keine äußeren Bindenähte zwischen Unterteil und Oberteil zurückbleiben.

6. Welche Vorteile ergeben sich durch eine Hybridbauweise?

Bei den so genannten Hybridteilen wird auf einen vorgefertigten Grundkörper die formgebende Restgeometrie „aufgeschweißt“. Durch die wirtschaftliche Kombination zwischen konventionellen Fertigungsmethoden und dem 3D Metalldruck kann eine erhebliche Reduzierung der Fertigungszeit und der damit verbundenen Fertigungskosten sichergestellt werden.
Ebenso ist diese Methode als Reparaturvariante einsetzbar, indem lediglich die verschlissenen Bereiche abgetragen und erneut generiert werden, wodurch auf eine nochmalige Fertigung des Unterbaus verzichtet werden kann.

7. Was passiert, wenn mein Bauteil die Dimension der Baukammer überschreitet?

Eine Überschreitung der Dimension der Baukammer ist unter Umständen möglich. Jedoch richtet sich dies nach der Geometrie des Bauteils und der damit verbundenen Positionierung im Bauraum und der Aufbaurichtung. Diese Möglichkeit hinsichtlich der Herstellbarkeit sollte auf jeden Fall durch unsere Mitarbeiter geprüft werden.

Häufige Fragen zum Datenhandling

1. Warum benötigen wir 3D-Daten für eine Anfrage?

Für die Bearbeitung Ihrer Anfrage sind diese Daten notwendig, damit unsere Mitarbeiter das Bauteil hinsichtlich Herstellbarkeit, Positionierung im Bauraum und eventueller konstruktiver Änderungen prüfen und Ihnen daraus resultierend ein konkretes Angebot unterbreiten können.

2. Was passiert mit meinen Daten?

Ihre Daten werden nach unserer Datenschutzerklärung streng vertraulich behandelt, und ausschließlich zum Zwecke der Bearbeitung und Verarbeitung innerhalb unseres Unternehmens verwendet.

3. Welche Dateiformate kann ich für die Bearbeitung meiner Anfrage verwenden?

Für eine schnellstmögliche Bearbeitung Ihrer Anfrage sollten Sie Ihre 3D-Daten in einem der folgenden Formate an uns senden
Siemens NX – Parts (.prt)
Catia – Parts (.CATpart)
Parasolid
STEP, STP
IGES
STL

Ansprechpartner

Matthias Grütze

Geschäftsführer

Für den Bereich Fertigung bin ich Ihr erster Ansprechpartner. Gemeinsam mit unseren Technologen finde ich die für Ihr Bauteil passende Fertigungstechnologie und garantiere eine präzise und termingerechte Fertigung. Gern stehe ich Ihnen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Kontaktdaten
Telefon: +49 (0) 351 6415 311
E-Mail: matthias.gruetze@hedd.de

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